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Laute Streikbotschaft: Der Kampf der Arbeiterklasse gegen die neue Runde barbarischer Maßnahmen wächst und eskaliert!


Ein Streik mit enormer Massenbeteiligung und mit Kampfgeist fand am Dienstag, den 7. Februar in Griechenland statt. Es war die sofortige dynamische Antwort am nächsten Morgen nach den offiziellen Ankündigungen der Regierung für Kürzungen der Basislöhne um 20 % und der Zusatzrenten um 15 %, für eine erneute Verringerung der Hauptrenten und des Arbeitslosengeldes, sowie für 15.000 Entlassungen im öffentlichen Dienst.

In Athen demonstrierten trotz Regens tausende Arbeiter, und in weiteren 61 Städten im ganzen Land fanden große Streikkundgebungen statt. Erneut war die Kundgebung der PAME um das Vielfache größer als die der GSEE und ADEDY.

Die klassenorientierten Kräfte der PAME aus allen Ecken der Landes gaben eine starke Antwort in einer Zeit, als alle Stäbe der Plutokratie, der Regierung der schwarzen Front (Sozialdemokraten, Liberale und Nationalisten) und die Troika fieberhaft an der neuen Runde der Maßnahmen arbeiten, die das Volk in Elend stürzen werden. Diese laute Botschaft konnten die geringen Ausschreitungen vor dem Parlament während der GSEE- und ADEDY-Demonstration nicht vermindern.

Dieser Streik folgte der massiven und kämpferischen Antwort der KKE, als sie am Vortag eine Kundgebung mit anschließender Demonstration unter stürmischem Regen organisiert hatte.

Den Beschluss für den landesweiten Streik im privaten und im öffentlichen Sektor fassten die Führungen der GSEE und der ADEDY unter dem intensiven Druck der PAME, die bereits im Januar einen Streik vorgeschlagen hatte. Diesen Vorschlag schlossen sich viele Gewerkschaften aus ihren Reihen an. Während dieser Zeit beteiligten sich GSEE und ADEDY sehr aktiv an der Suche von Realisierungswegen dieser Maßnahmen im Rahmen des "Dialogs der sozialen Partner".

Die klassenorientierten Kräfte schützten den Streik vom Morgengrauen an in vielen Arbeitsstätten. Viele Betriebe standen trotz des Arbeitgeberterrors still. In den Häfen, bei den Verkehrsmitteln, in den öffentlichen Einrichtungen und Behörden ruhte die Arbeit.

Bei der Streikkundgebung der PAME verurteilte der Gewerkschafter Ilias Stamelos die neue Runde der barbarischen Maßnahmen und rief die Arbeiterklasse auf, nicht nur die Regierungsparteien weg zu jagen, sondern auch die Klasse zu stürzen, die sich an der Macht befindet. An der Kundgebung nahm eine zahlreiche Delegation der KKE, mit Aleka Papariga, Generalsekretärin des ZK teil. Sie erklärte: "Die ausschließliche Verantwortung liegt jetzt in den Händen des Volkes. Entweder wird das Volk sie bis zum Schluss davon jagen, oder es wird seine Tränen und seine Wut vor den alten und neuen Pseudorettern umsonst verlieren."

Neue PAME-Kundgebungen am Donnerstag

Dieser Streiktag stand unter dem Zeichen der 100 harten und ununterbrochenen Tage des Streikkampfes der Stahlarbeiter von "Elliniki Chalyvourgia". Ihre Gewerkschaft organisierte am gleichen Nachmittag ein Solidaritätskonzert vorm Werktor. Sie rief alle Arbeiterinnen und Arbeiter auf, die kämpferische Botschaft der streikenden Stahlarbeiter an jeden Arbeitsplatz weiter zu tragen.


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