Erster Mai, Kampftag der Arbeiter in Griechenland
Erster Mai 2012 bei der "Griechische Stahlwerke". Dort, wo gerade das "Tagebuch des Kampfes" schrieb: 184 Tage STREIK!Dort, im Herzen des Arbeiter- und Streikkampfes, entschied die "Allarbeiter Kämpferische Front" (PAME), die zentrale Streikversammlung in Athen auszuführen. Tausende von arbeitenden Menschen bekundeten wieder ihre Solidarität mit den streikenden Stahlarbeitern. Sie haben sich dort eingefunden, um neben ihnen zu stehen; um diesen Tag mit den heldenhaften Streikenden zu ehren; um dieses große Fest der Arbeiterklasse zu ehren, wie es dies verdient. Um Kraft aus ihrer Kraft zu schöpfen; um sich vor ihrer Courage zu beugen; um gemeinsam Bilanz eines harten Klassenkampfes, der jeden Arbeitnehmer, alle Werktätigen betrifft, zu ziehen; um gemeinsam - Arbeiter und Arbeiterinnen - eine klare Botschaft an die Kapitalisten und deren politische Diener zu senden:"Erwartet nicht, dass wir uns beugen!"
"Unsere heutige Streikversammlung vor dem Tor der Stahlwerke ist nicht nur symbolisch", betonte von der Tribüne Giorgos Sifonios, Präsident der Gewerkschaft der Arbeiter bei der "Griechische Stahlwerke" in Aspropirgos, zentraler Redner bei der Streikversammlung.
"Sie zeigt unsere Entschlossenheit, einen harten und langen Kampf zu organisieren wie die Stahlarbeiter, um den neuen volksfeindlichen Sturm, der nach den Wahlen kommt, zu bremsen."In Bezug auf den frontalen Angriff auf die Arbeiterklasse und die Bedeutung des Kampfes für die Stahlarbeiter sagte er: "Einige Leute fragen sich, was die Stahlarbeiter bisher gewonnen haben". Wir antworten: "Die Geschichte selbst brachte es, dass wir uns in der Vorhut dieses Kampfes einfinden; und wir wissen, dass dies unsere Aufgaben wachsen lässt. Kein großer Kampf fand je statt und wird auch nie stattfinden, bei dem der Sieg im Voraus gesichert ist. Im Leben gibt es keine solchen Kämpfe. Die gibt es nur in den Köpfen der Bürokraten, der vom System Gekauften, der Verängstigten und der auf Rechte Verzichtenden. Kein wirklicher Kampf ist ohne Opfer, sogar auch nicht ohne Tote. Die Geschichte des 1. Mai bestätigt dies! Kein Kampf verläuft im Sand, denn jeder hilft uns allen zu lernen, besser zu werden. Jeder Kampf ist eine Fortsetzung der vergangenen Kämpfe und bereitet die nächsten vor. Es ist eine Schlacht im Krieg, den die Arbeiter führen, bis sie ihre Ausbeuter stürzen - die Ausbeutung abschaffen. Die Kämpfe werden nicht nur daran gemessen, wie viel man "auf die Hand" bekommt oder nicht bekommt. Es gibt Kämpfe, die weit mehr anbieten als das, was man in die Hand bekommt, weil sie die nächsten Schritte, die kommenden Schlachten der gesamten Arbeiterklasse vorbereiten. Sie haben wesentlich zum Erwachen der Arbeiter insgesamt beigetragen, diesen Terrorismus zu brechen. Sie wurden zum Meilenstein. Ein solcher Kampf ist der Streikkampf der Stahlarbeiter und nach solchen Kriterien sollte er beurteilt werden!"
Erklärung von Al. Papariga auf der 1. Mai-Versammlung der PAME:
Während der Versammlung der PAME vor den Toren der "Griechische Stahlwerke" sprach Aleka Papariga von den voraussichtlichen Entwicklungen nach den Wahlen vom 06. Mai. Dabei unterstrich sie: "Am 07. Mai wird die KKE dort sein, wohin sie gehört: In der Mehrheit des Volkes!"Die Generalsekretärin des ZK der KKE erwähnte darüber hinaus die Möglichkeit, dass eine Regierung von Parteien, die sich gegen das heutige Memorandum stellen, gebildet werden kann, welches die zwei bürgerlichen Regierungsparteien (Sozialdemokraten und Liberale) mit der EU, der EZB und dem IWF mit unterzeichnet haben und erklärte, warum die KKE die Teilnahme an einer solchen Regierung ablehnt:
"Welche Regierung auch gebildet wird, zum Beispiel eine Anti-Memorandum-Regierung, - das Einzige, das ihr gelingen wird, ist Frustration und Wut im Volk zu säen. Nicht einmal einen Monat werden die Freudentänze andauern, dann ist diese Regierung entlarvt. Deshalb wird die KKE ihr entgegentreten. Diese KKE braucht das Volk!"
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