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Wichtige Erfolge für die klassenbewussten Kräfte bei Gewerkschaftswahlen


Regionales Gewerkschaftszentrum Piräus, Bauarbeitergewerkschaftsbund, Nahrungsmittelgewerkschaftsbund

Ein weiterer positiver Schritt bei der Veränderung des Kräfteverhältnisses zugunsten der klassenbewussten Kräfte kam im größten Hafen Griechenlands, in Piräus, aber auch in einer Reihe von wichtigen Gewerkschaftsverbänden, wie z.B. bei den Bauarbeitern und in den Arbeitern der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie zustande. Die Werktätigen bestätigten durch die Anerkennung der von der PAME unterstützten Wahllisten ihre Bindungen, die die klassenkämpferischen Kräfte in harten Auseinandersetzungen aufgebaut haben.

Am 33. Kongress des Regionalen Gewerkschaftszentrums Piräus, der Flächenorganisation der Gewerkschaften in einer der größten Städte Griechenlands wählten die Arbeiter zum dritten Mal in Folge die Liste „Demokratische Einheitliche Gewerkschaftsbewegung“ (DESK), die sich in Bündnis mit PAME befindet, zur ersten Kraft. Sie bekam 43,5% der Stimmen und 8 Sitze im Vorstand, bei den letzten Wahlen bekam sie 36,3% und 7 Sitze.

Bei den Vorstandswahlen am 23. Kongress des Bauarbeiter-Gewerkschaftsverbandes bleiben die klassenkämpferischen Kräfte die stärkste Kraft. Die „Einheitliche Demokratische Liste der Bauarbeiter“ (PEDS), die von den klassenbewussten Kräften unterstützt wird, hat 156 Stimmen und 27 von den 31 Sitzen im Vorstand bekommen!

Beim 28. Kongress des Dachverbandes Milch, Nahrung und Getränke wurden die klassenbewussten Kräfte gestärkt und bekamen 80% der Stimmen und 12 von den 15 Sitzen im Vorstand. Alle anderen Kräfte, „Aftonomi Paremvasi“ (SYRIZA), PASKE (PASOK) und DAKE (Neue Demokratie) setzten ihre im Jahr 2004 begonnen Taktik fort, stellten eine einheitliche Anti-PAME Wahlliste auf und bekamen 3 Sitze.

Der Grund für diese Ergebnisse liegt in der unermüdlichen Arbeit der klassenbewussten Kräfte in den Betrieben, bei der Organisierung des Kampfes für die Verteidigung der Rechte der Werktätigen gegen die volksfeindliche Politik des Kapitals, der Regierung und der EU.

Charakteristisch sind die großen Streiks der Seeleute und der Schiffsmechaniker, die mutig auf die Dienstverpflichtungen per Marschbefehl der Regierung und der Reeder reagiert haben.

Charakteristisch sind auch die Auseinandersetzungen für einen Tarifvertrag bei der Nahrungs- und Getränkeindustrie oder für die Sozialversicherungsrechte der Bauarbeiter, bei denen die Kräfte von PAME gegen die Industriellen und die großen Bauherren bei großen Streiks gekämpft haben. Es gab viele Mitgliederversammlungen und mehrere kämpferische Aktionen. Für ein weiteres Mal haben es die arbeitgeberhörigen regierungstreuen Gewerkschaften nicht geschafft, ihre Ziele zu erreichen, d.h. mit gefälschten Verfahrensweisen das Kräfteverhältnis bei diesen Gewerkschaften und Verbänden zu verändern, die Werktätigen zu blockieren und sie kampflos dem Kapital auszuliefern.

Die Anerkennung von PAME und ihres konsequenten Kampfes durch die Werktätigen zeigt, dass die Kampflinie gegen das Kapital aber auch gegen die auf Klassenkompromisse orientierten Gewerkschaftsspitzen Voraussetzung für die Stärkung der klassenbewussten Kräfte ist. Es ist jene Linie, die die Arbeiter eint und ihren Bedürfnissen entspricht. Deswegen intensivieren wir unsere Kämpfe gegen die Macht des Kapitals, zur Verteidigung und zum Ausbau der Bedürfnisse der Arbeiter- und Volksfamilien. Die Arbeiter können ohne Bosse und kapitalistische Ausbeutung leben.


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