KKE antwortet auf die antikommunistischen Veranstaltungen

Der Ort, sowie die Veranstaltung selbst, hatten ihre Symbolik, da man durch sie von Seiten des Volkes auf die antikommunistischen Veranstaltungen antworten wollte, die voll von Lügen und Verleumdung sind, und diese Tage aus Anlass zu den 20 Jahren seit des Sturzes des Sozialismus in der DDR organisiert werden.
Der Veranstaltungsort füllte sich mit den roten Fahnen der Mitglieder der kommunistischen Jugend und ihren Parolen, und im Beisein von Partisanenkämpfern legte Aleka Papariga, an der Spitze der Zentralkomiteedelegation, am Denkmal in Kesariani einen Kranz nieder.
Der Lauf der Geschichte kann nicht angehalten werden
Am Anschluss daran betonte die Generalsekretärin des Zentralkomitees der KKE bezüglich der antikommunistischen Veranstaltungen in Berlin: “Wir fühlten uns verpflichtet, uns heute hier, an diesem , für das Volk so bedeutsamen Ort einzufinden, wo Griechen treue, unbeugsame Kommunisten an die Deutschen verrieten und auslieferten, obwohl sie wussten, dass diese hingerichtet werden würden, oder im besten Falle in die allseits bekannten Konzentrationslager der Deutschen geschickt werden würden. Diese Griechen zogen es vor, die unbeugsamen kommunistischen Freiheitskämpfer tot als lebendig zu sehen. Wir empfanden die Notwendigkeit, uns heute hier einzufinden, da heute in Berlin die „Creme de la Creme“ der Imperialisten und ihre zweitrangigen Funktionäre und Verbündeten – unter ihnen auch der griechische Premierminister- den Mauerfall feiern.
In Wirklichkeit feiern sie die Wiederherstellung des Kapitalismus, den Umsturz des Sozialismus, im Glauben, dass dieser Umsturz endgültig und unwiderruflich sein wird. Grundsätzlich erkennen sie aber, dass der Lauf der Geschichte nicht aufzuhalten ist und früher oder später die Aktualität des Sozialismus zu Realität wird. Ein Sozialismus, dessen große Errungenschaften wir nicht vergessen, Errungenschaften, die der ganzen Menschheit zugute kamen. Gleichzeitig kann niemand die Tatsache ignorieren, dass der Umsturz des Sozialismus zu einer wachsenden Grausamkeit des Imperialismus gegen die Völker geführt hat.
Der Inhalt der Freiheit hat immer Klassencharakter
Sie feiern und wir wissen, warum sie feiern. Weil für sie Freiheit und Demokratie auf den Grundlagen einer ausbeutenden Klassengesellschaft sichergestellt werden. Für sie bedeuten Freiheit und Demokratie die Verletzung der Rechte der Völker, die Ausplünderung der Arbeiterklasse, das Stiften von Zwietracht zwischen den Völkern, die Zersplitterung bzw. das gewaltsame Annektieren von Staaten. Für sie gelten Freiheit und Demokratie als Synonyme für den Kapitalienkrieg, als auch für den militärischen Krieg.
Alle, die sich in Berlin versammeln, haben vergessen, welche Verantwortung und Mitschuld sie an der Mauer tragen, die Israel in Palästina errichtet.
Um es für die Völker und vor allem für die jungen Menschen begreiflich zu machen, ist auch an folgendes zu erinnern: Sowohl Westberlin als auch Ostberlin befanden sich im Herzen der Deutschen Demokratischen Republik. Der Imperialismus hat die Errichtung der Mauer erzwungen, und dies geschah genau am Vorabend, da die NATO-Armeen damit drohten, in Berlin einzufallen, vor allem in Ostberlin, den Boden der Deutschen Demokratischen Republik. Und hier stellt sich die Frage: Hatte denn ein Volk, eine Arbeitermacht oder irgendeine Regierung kein Recht auf Respektierung ihrer Grenzen und darauf, die Mauer auf ihrem Boden zu errichten? Stellte man sich vor, es würde in Athen drei oder vier Städte geben, die einer fremden Militärbesatzung angehören würden. Könnte man da frei, rein und raus? Im Wesentlichen wirkte Westdeutschland gemeinsam mit der NATO und mit den Amerikanern als Militärbesatzung. Auf der einen Seite war diese Besatzung an der Teilung Deutschlands Schuld und auf der anderen Seite erstrebte sie eine gewaltsame Annexion des Landes.
Wir geben den Kampf für den Sozialismus nicht auf
Ein weiteres Mal muss es hervorgehoben werden, dass wir auf der Seite des Sozialismus stehen. Wir verteidigen den Sozialismus, den wir kennen gelernt haben, für seinen großen Beitrag, den er den Völkern, die den Sozialismus kennengelernt haben, sowie der ganzen Menschheit geleistet hat. Und wir hatten den Mut und die Courage, die Ursachen, die zur Wiederherstellung des Kapitalismus führten, noch tief greifender zu untersuchen und aufzuzeigen. Deshalb bieten wir unsere ganze Kraft im Kampf für den Sozialismus auf. Einen Sozialismus, der in Griechenland alle guten Seiten des Sozialismus, den wir kennen gelernt haben, in sich tragen, und der natürlich auch die Lehren aus den negativen Erfahrungen ziehen wird. Und wir werden diesen Kampf niemals aufgeben. Wenn die, die sich heute in Berlin versammelt haben, glauben, dass die Völker die imperialistische Realität akzeptieren werden, haben sie sich geirrt. Früher oder später werden die Völker hoch auf hervorragen, noch höher als im 20. Jahrhundert.
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