Klassenbewusste Antwort der Volksmassen an die Plutokratie und an die volksfeindliche Politik der sozialdemokratischen Regierung, der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds
und an die volksfeindliche Politik der sozialdemokratischen Regierung,
der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds- Noch nie da gewesene Beteiligung Zehntausender an den Kundgebungen von PAME in Athen und in weiteren 68 Städten.
- Die KKE macht für den Tod von 3 Menschen die Provokateure verantwortlich, die dem Ziel verfolgten, die Volksbewegung zu zerschlagen.
Am 5 Mai hat der Streik von PAME jede Produktionsaktivität in Griechenland lahm gelegt. Nichts lief mehr, in den Fabriken, am Bau, an den Häfen und Flughäfen, an den Hochschulen und Schulen. Sehr früh am Morgen haben tausende Arbeiter und Jugendliche das Recht auf Streik vor den Arbeitsstätten verteidigt, entgegen dem Terror der Arbeitgeber. Hunderttausende von Menschen demonstrierten in den Kundgebungen von PAME in 68 Städten.
Gleichzeitig haben Gruppen von Provokateuren versucht, die Demonstrationen zu verleumden. Aleka Papariga, Generalsekretärin des ZK der KKE hob die Bedeutung des organisierten politischen Kampfes hervor und verurteilte aus dem griechischen Parlament die Versuche der Provokateuren, die mit Brandflaschen in einer Bank, den Tod von drei Menschen verursacht haben.
Die Streikkundgebung in Athen
In Athen fand die Zentralkundgebung von PAME in Zentrum der Stadt, auf dem Omonia--Platz statt. Hauptredner G. Perros vom PAME-Exekutivkommitee betonte unter anderem:
„Keine Opfer mehr für die Banker,
für die Industriellen und die Monopole. Unsere Opfer werden wir zur
gemeinsamen Verteidigung unserer Rechte und unseres Lebens aufbringen.
Zum Schutz des Lebens unserer Kinder, damit wir sie nicht in Handschellen
der aggressivsten Ausbeutung ausliefern. Unsere Errungenschaften geben
wir nicht auf.
Ihre Behauptung, dass die Streichorgie der Rettung Griechenlands dient, ist gelogen.
Es sind Maßnahmenpakete zur Rettung der Arbeitgeber, der Banker, der Reeder, die auch von den vorhergegangenen Unterstützungspaketen profitierten, zum Nutzen der ausländischen Kreditgeber, die zusammen mit der Plutokratie Griechenlands in den nächsten Jahrzehnten die Wertschöpfung des Volkes rauben werden.
Die Maßnahmen sind seit langem geplant und werden allmählich umgesetzt. Sie sind in den Maastrichter Verträgen niedergeschrieben sowie im „Weißbuch“. Sie sind Inhalt der Beschlüsse aller EU-Gipfeltreffen. Sie waren in den Parteiprogrammen der PASOK und der Nea Dimokratia sowie im Abkommen zwischen dem Arbeitgeberverband und dem Allgemeinen Gewerkschaftsbund (GSEE) abgedruckt.“
G. Perros betonte weiter: „Wir nehmen
uns das Recht für unser Griechenland zu kämpfen, das unendlich besser
ist als derer. Auch wenn die Maßnahmen durchkommen, werden sie in unserem
Bewusstsein nicht legitimiert sein. Wir werden uns nicht den Gesetzen
beugen, mit denen sie versuchen, diese Maßnahmen durchzusetzen. Tag
für Tag, Monat für Monat werden wir Kräfte mobilisieren, um die Umsetzung
dieser Gesetze zu verhindern, bis wir deren Gesetze und sie selbst umstürzen“.
Der PAME-Vertreter endete seine Rede
mit den Sätzen: „Wir, die Arbeiter, die Selbständigen, die Kleingewerbetreibenden-
und Handwerker, die kleinen und mittleren Bauern, die Jugendlichen sind
die Mehrheit. Und so lange, wie wir unsere Front, unser Bündnis bauen,
umso stärker werden wir. Und wenn wir unsere Volksfront aufgebaut haben,
werden wir nicht nur stark, sondern mächtig sein. Wir werden den Träger
unserer Macht aufgebaut haben. Wir werden das Instrument gebaut haben,
mit dem wir gemäß unserer Bedürfnisse planen und produzieren werden.
Wir werden den Grundmechanismus haben, um die Minderheit der Parasiten,
die von unserem Schweiß, von unserem Reichtum, von unserer Arbeit leben
wollen, zu verhindern. Dieser Reichtum ist allemal genug, um unser Leben
zu gestalten und das unserer Kinder.
Das ist unsere patriotische Verpflichtung
und unsere Verantwortung. Das ist unsere Einbahnstraße und wir werden
nicht zurückweichen, egal wie viele Opfer das verlangt“.
Es folgte eine überwältige Demonstration
der klassenkämpferischen Gewerkschaften, die sich in der PAME verbinden,
gegen die Linie des Sozialkonsenses und die Politik der Unterwerfung,
die der Griechische Gewerkschaftsbund (GSEE) und der Beamtenbund (ADEDY)
zu tage legen.
An der Kundgebung und Demonstration,
nahmen außer PAME auch der neu gegründete Antimonopolistische Bund
der Kleinunternehmer und -händler (PASEBE) und die Kampffront der Studenten
(MAS).
An der Spitze des Demonstrationszuges
der PAME befand sich eine Delegation des ZK der KKE, geführt durch
die Generalsekretärin Aleka Papariga.
Die Demonstranten von PAME marschierten
durch die Hauptstraßen von Athen in Richtung Parlament, in dem die
sozialdemokratische Regierung die volksfeindlichen Maßnahmen im Eilverfahren
durchboxen will.
Die KKE-Parlamentsfraktion hat von der
Parlamentssatzung Gebrauch gemacht, und verlangte, dass für die Annahme
dieses Gesetzesentwurfes eine verstärkte Mehrheit aus 180 von 300 Abgeordneten
und nicht eine einfache Mehrheit erforderlich ist.
Die
Position der KKE über die Ausschreitungen
Die massenhafte und gut geschützte Demonstration
der PAME ist die eigentliche dynamische Antwort auf die Aktivitäten
von einigen Gruppen und Mechanismen von Provokateuren. Diese Provokateure
verfolgen dem Ziel der Desorientierung, der Herabwürdigung der Massenstreiks,
der Verleumdung der KKE, der Verhinderung der Dynamik der Kämpfe und
der Terrorisierung der arbeitenden Menschen.
Aleka Papariga hat nach der Nachricht über den Tod der drei Menschen, eine Stellungnahme im Parlament abgegeben:
„Die arbeitenden Menschen, die Ziele
des brutalsten Angriffs seit 1974 werden, können wohl unterscheiden
zwischen dem systematischen politischen Kampf für die Verteidigung
ihrer Rechte, für den Ausdruck ihres Protestes, einem Kampf, der je
nach Bedingungen vielfältige Formen nehmen kann. Sie können unterscheiden
zwischen dem Kampf und jeder Planung der Unterminierung der Kämpfe,
jeder Provokation, die unschuldige Opfer verursacht. Diese Provokationen
bieten eine Möglichkeit und einen Vorwand für die Verleumdung der
Kämpfe.
Wir sagen, dass das Volk sich von der
Provokation nicht einschüchtern lassen soll, sondern alle notwendigen
Maßnahmen ergreifen soll, um seine Kämpfe zu schützen. Diese Kämpfe
sollen ihren Ausgangspunkt in den Betrieben haben, wo sie am wirkungsvollsten
sind, und ihren Abschluss in einem landesweiten Kampf finden.
Genug mit den Beschuldigungen des Volkes. Es ist als Verursacher der Krise beschuldigt worden. Es kann nicht sein, dass die organisierte und verantwortungsvolle Volksbewegung für Aktivitäten beschuldigt wird, die von wem auch immer inszeniert werden. Die Provokation wird nicht durchkommen. Wir setzen unsere Kämpfe fort“.
Entschieden geantwortet hat die Generalsekretärin des ZK der KKE Aleka Papariga dem Vorsitzenden der nationalistischen Partei LAOS, der einen üblen antikommunistischen und provokatorischen Angriff gegen die KKE entfaltet hatte.
In ihrer Antwort erklärte sie: „Als
die Demonstration der PAME vor dem Parlament angekommen ist, waren
Mitglieder der Chrisi Avgi vor Ort (es handelt sich um eine rechtsradikale
nationalistische Gruppe), „bekannte Unbekannte“ , die 1994 die Technische
Universität in Brand gesetzt hatten und eine Gruppe, die tatsächlich
schrie „Das Parlament soll brennen“. Wir sind hingegangen, haben
sie entwaffnet und haben ihnen zwei Fahnen von PAME weggenommen. Wir
haben sie öffentlich angeprangert und haben Menschenketten gebildet,
so dass keine Ausschreitung während des Aufenthaltes des Demonstrationszuges
auf dem Syntagma Platz stattgefunden hat., Ich weiß nicht, ob diese
Menschen dauerhafte oder vorläufige Verbindungen zu Herrn Karatzaferis
(Vorsitzender von LAOS) haben. Herr Karatzaferis spielt die Rolle des
Provokateurs, um die volksfeindlichen Maßnahmen durchzusetzen.
Das Volk hat das Recht durch massenhaften, politischen Kampf, die Voraussetzungen zu schaffen, um die Verfassung zu reformieren oder auch grundlegend zu ändern.
Ändert nicht das Parlament die ganzen
Jahre immer wieder die Verfassung? Wir sagen dem Volk, dass eine Verfassung,
die wir bei der Abstimmung im Parlament abgelehnt haben, eine schlechte
Verfassung. Das Volk muss kämpfen, um die Verfassung zu ändern. Es
ist aber eine andere Sache, wenn man offen und ehrlich sagt, diese Verfassung
ist gegen das Volk und die Arbeiterklasse, und eine andere, wenn man
Berufsprovokateur ist.“
05.05.2010
e-mail:cpg@int.kke.gr